Heidi Reichinnek Bundestag interview
投稿者: Pavellim: Afghanistan
Heidi Reichinnek, head of the Left Party faction in the Bundestag, is arguing against deporting migrant criminals. Her reasoning is that these individuals should serve their sentences inside Germany to avoid causing harm once they are released elsewhere. She points specifically to Afghanistan, a topic that keeps appearing in the news cycle. The fear she expresses involves offenders walking free there and raping or killing women, or wandering close to the Taliban regime without restriction. In her view, keeping them here in prison makes them safer than sending them back to those origins. Beyond the deportation debate, she insists we finally address the fundamental problem with crimes committed by men. She also notes that many migrant women in Germany are integrating successfully, obtaining professions, and finishing school. According to her, this country simply could not function anymore without the contributions of these women.
文字起こし (de)
Ich finde, wer hier eine Straftat begeht, muss auch hier inhaftiert werden, weil ich möchte, dass diese Person weder hier noch in einem anderen Land jemandem was antut. Wenn ich jetzt zum Beispiel, Thema Afghanistan war ja immer so präsent, ich möchte nicht, dass da eine Person frei rumläuft und dort Frauen vergewaltigt oder tötet. Ich möchte nicht, dass da eine Person frei rumläuft, die diesem Taliban-Regime nahesteht. Dann sind die hier im Gefängnis sicherer aufgehoben. Ich möchte vor allen Dingen, dass wir mal darüber reden, dass wir grundsätzlich mit Straftaten von Männern ein Problem haben und dass wir unfassbar viele MigrantInnen hier haben, die sich integrieren, die hier eine Ausbildung machen, die hier ihren Schulabschluss machen, ohne die dieses Land überhaupt nicht mehr funktionieren würde. Und vielleicht einfach mal ein bisschen daran denken, was wir mit diesem ganzen Diskurs, der da immer wieder stattfindet, auch bei diesen Menschen anrichten. Die haben auch Angst. Deswegen habe ich auch diese Rede gehalten, weil die Menschen mit Migrationshintergrund auch Sicherheit verdient haben in diesem Land.
